Gewaltprävention, Selbstbehauptung, Selbstverteidigung

Mit Sicherheit leben. Unser Sicherheitstraining für Senioren.

Was dieses Training vermittelt

  • Erkennen von Trickbetrügereien
  • Strategien zur Lösung von Belästigungen, Konflikten an der Wohnungstüre, am Telefon oder im öffentlichen Raum
  • Verhalten bei einem Raubüberfall
  • Verbales Zur-Wehr-Setzen und Aktivierung von schneller Hilfe

  
 

Die Fakten

Senioren sind von Straftaten nicht häufiger betroffen als andere Altersgruppen! Dennoch dürfen Straftaten gegen ältere Menschen auf keinen Fall verharmlost werden. Die Erkenntnisse aus den Forschungen und Statistiken nützen den Senioren/innen, die von einer Straftat betroffen sind, nichts.
Die Ängste, die sich durch die Folgen von Gewalt entwickeln, können bei betroffenen Senioren/innen schwerer wiegen als bei Jüngeren. Schon die möglicher Weise bereits vorhandene altersbedingte Unsicherheit kann im Fall einer konkreten Opfer-Erfahrung verstärkt werden. Der Demografie-Bericht des Bundesministeriums des Inneren prognostiziert eine wachsende Kriminalität gegen ältere Menschen.

Unsere Trainings-Inhalte:

In unserem Sicherheitstraining für Menschen 55+ gehen wir theoretisch wie praktisch auf die unterschiedlichen Gefahrensituationen ein. Hierbei sind folgende eventuelle Tatorte Schwerpunkt des Trainings:

Auf der Straße, in öffentlichen Verkehrsmitteln, am Telefon, an der Tür und in der Wohnung.

Ältere Mensche können schneller unter Druck geraten und so beeinflusst werden. Um diesen Druck und die dadurch resultierende Handlungsunfähigkeit bzw. dem Fehlverhalten entgegen zu wirken, ist es hier umso erforderlicher, Handlungsabläufe über Simulationen und Rollenspiele mit den Teilnenhmer/innen einzustudieren. Handlungsfähigkeit unter Stress oder Druck ist dann gegeben, wenn man auf ein antrainiertes und eingeübtes Verhalten zurückgreifen kann. Die Steigerung der Handlungsfähigkeit ist effektiver, wenn man es, wie in unseren Trainings, über Simulationen und Rollenspiele vermittelt. Dozieren und simples Reden und Aufklären über Gefahren und Lösungsstrategien allein führt nicht zum gewünschten Erfolg.

In unseren Trainings besprechen wir u.a. folgende Themen:

  • Gewalt gegen Senioren im sozialen Nahbereich
  • Konflikte mit Pflegepersonal
  • Aufklärung über die unterschiedlichsten Trick-Betrügereien
  • Herstellen von Öffentlichkeit
  • Hilfemöglichkeiten auf den Routinewegen


In Simulationen trainieren wir folgernde Situationen:

  • Belästigung und Beleidigung z.B. durch Schnorrer, alkoholisierte Personen, Straßenverkäufer
  • Verhalten bei Konfliktsituationen in öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Verhalten bei Konfliktsituationen an der Wohnungstüre
  • Verhalten bei Konfliktsituationen am Telefon
  • Verhalten bei Konfliktsituationen auf der Strasse, im Park
  • Wie kann ich Verstärkung mobilisieren?
  • Verhalten bei einem Raubüberfall  
Preisliste für SicherheitstrainingsJeweils 3-Tage am gewählten Veranstaltungsort
Für SeniorenPreise nach Vereinbarung. 
Sollte eine Raummiete erhoben werden, wird diese auf die Anzahl der teilnehmenden Personen verteilt.

 

Lieber Andre,lieber Thorsten!

Eine tolle, ganz wertvolle Gruppenarbeit, die Sie als Trainer im Schulungsprogramm mit unseren Kindern während der vier Seminartage geleistet haben. Es wurde trotz des schwierigen Themas Sicherheit viel gelacht. Atmosphärisch war es ein gekonnter, lockerer Wechsel zwischen höchster Konzentration und spielerischem Begreifen.

Wie kann man fünf- bis elfjährigen Kindern die Realität ihrer Alltagsbedrohungen durch Täter, Fremde oder aus dem Umfeld, klar machen, ohne ihnen das normale Vertrauen in die Mitmenschen zu zerstören? Mit viel Spaß und Rollenspiel ist Ihnen das gelungen! Woran erkennt ein Kind einen gefährlichen Menschen? Äußerlich überhaupt nicht, aber in der Situation an seinem Kribbeln im Bauch. Angst ist ein gutes Gefühl in dieser Situation, denn sie macht uns vorsichtig. Wie kann ein Kind sich dann am besten Hilfe holen? Dafür haben alle siebzehn Seminarkinder eine klare Antwort und ein eingeübtes Verhaltensmuster erlernt.

Auch unter dem Streß einer Bedrohung werden diese so geschulten Kids handlungsfähig bleiben! Dafür haben Sie professionell, auf jedes Kind individuell eingehend prima gesorgt. Reden ist unsere stärkste Waffe! Kämpfe nur dann, wenn es nicht mehr anders geht! Wie sich ein Kind in der Gefahr gegen einen erwachsenen Angreifer wehren kann, das haben alle Kids erfahren und eingeübt.

Auch für die begleitenden Eltern gab es vieles bewußter zu sehen und für die Sicherheit der eigenen und aller Kinder zu lernen. Eine Mitfahrliste, Notfallpaket am Telefon, Sicherheitsstationen auf dem Schulweg. Wie greife ich als Zeuge am effektivsten in einer Gefahrensituation zu Gunsten des gefährdeten Kindes ein? Woran bemerke ich, dass jemand meinem Kind ein schlechtes Geheimnis unter Androhung zumutet?

Wie kann ich mein Kind vor erwachsenen Tricks schützen und sein Selbstbewußtsein stärken? Die psychologischen und körperlichen Selbstbehauptungsmaßnahmen zu kennen und gefährliche Situationen zu vermeiden, das verdanken die Kinder und Eltern Ihren Seminartagen. Dieses WO- DE- Schulungsprogramm sollte zukünftig ein Standardprogramm für alle Kindergärten und Schulen sein. In einer Gesellschaft, die als kinderfeindlich kritisiert wird, wäre es mehr als eine Herzensangelegenheit, nämlich eine Präventionsstrategie gegen Aggression und Gewalt an Kindern. Die gibt es, so kompetent vermittelt, natürlich nicht zum Nulltarif! Aber auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist diese effektive Prävention eine mehr als sinnvolle Zukunftsinvestition. Sie sollte unbedingt von allen „Kinderbewegten Institutionen unserer Gesellschaft unterstützt und gefördert werden.

Dr. Med. L.

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