Engel Sicherheitstraining

Unser Sicherheitstraining für Kinder
im Alter von 6 – 10 Jahren mit Eltern.

Wie unser Kindertraining funktioniert

Das Wohl der Kinder steht bei uns an erster Stelle! Wir sind uns über unsere Verantwortung bewusst, daher ist die Konzeption kindgerecht gestaltet.

Wir sind in der Lage auf den jeweiligen Entwicklungsstand eines jeden Kindes individuell einzugehen. Begriffe wie z.B. Missbrauch, Vergewaltigung etc. werden in Gegenwart der Kinder nicht verwendet.

Unser oberstes Gebot:
Keine Ängste aufbauen,
das Leben ist schön!

Folgende Themen & Fragen
werden u.a. behandelt

Das Training ist mit interaktiven Geschichten und Rollenspielen gestaltet. Wir trainieren mit Humor, weil das Gehirn Informationen so besser abspeichern kann. Die Kinder haben Spaß, bekommen Zeit und Raum zum Herumtoben.

Die Atmosphäre in unseren Trainings ist geprägt von einer lustigen und lebensfrohen Stimmung und hat spielerischen Wettbewerbscharakter. Dabei lernen die Kinder unter anderem ihre wichtigsten „Waffen“ kennen: Reden, »Nein«-Sagen und üben deren Gebrauch in Rollenspielen so oft und wiederholt, bis jedes Kind die entsprechenden Sätze und Aktionen automatisch abspulen kann.

Altersgerechte interaktive Gespräche & Geschichten

Folgende Themen und Fragen werden
u.a. mit den Kindern aufgearbeitet:

  • Wie verhalte ich mich in Gefahren­situa­tionen, die auf dem Spielplatz, in der Schule, im sozialen Umfeld entstehen können?
  • Bei wem darf ich mitgehen oder mitfahren?
  • Wie können Kinder den Erwachsenen am besten helfen?
  • Wie verhalte ich mich am Telefon oder an der Haustür?
  • Wir sprechen über Gefahren im Internet, über Drogen und Mobbing.

Spielerische Übungen durch Rollenspiele & Simulationen

In Rollenspielen und Simulationen gehen
wir u.a. auf folgende Situationen ein:

  • Wie verhalte ich mich, wenn ich aus einem Auto heraus angesprochen werde?
  • Wie kann ich auf mich aufmerksam machen?
  • Wie kann ich für Verstärkung sorgen?
  • Wie und wo kann ich Hilfe bekommen?
  • Situationen und Begegnungen auf der Straße und in öffentlichen Verkehrs­mitteln, die bedrohlich werden können.
  • Wie z.B. Begegnungen mit vermeintlichen Zauberern, Ärzten, Polizisten, Fotografen oder Hilfesuchenden/Verletzten

Warum müssen die Eltern dabei sein?

  • In über 85 % der Fälle kommt der Täter aus  dem sozialen Nahfeld, genießt das vollste Vertrauen der Erziehungs­berechtigten und der Kinder.
  • „Hätten wir ihnen nie zugetraut“ ist die Aussage unzähliger Eltern betroffener Kinder.
  • „Mir hat keiner Geglaubt“ ist die Aussage unzähliger Menschen, die in ihrer Kinheit von sexuellen Übergriffen betroffen waren.
  • Da wir zu zweit trainieren, werden am Samstag und am Sonntag die Eltern separat, für Kinderohren definitiv nicht geeignet, u.a. über Täter, Täter­verhal­ten, Täterstrategien aufgeklärt. Wir reden über bestimmte psychologische Phänomäne und geben Ihnen Handlungsempfehlungen mit auf den Weg. Eine solide Prävention gegen sexualisierte Gewalt an Kindern und Mobbing ist aus unserer Sicht ohne aktive Mitarbeit der Erziehungsberechtigten so gut wie nicht realiserbar!

Warum Selbst­verteidigung?

Die Selbstverteidigung vermitteln wir den Kindern ganz bestimmt nicht, um sie zu Siegern zu machen. (Alles andere ist Hollywood).
Bei Kindern dient die Selbstverteidigung dem Herstellen von Öffentlichkeit; sie bringt den Täter in eine Situation, auf die er nicht vorbereitet ist, er fühlt sich im Focus. Wenn Täter in eine Situation geraten, auf die sie nicht vorbereitet sind, neigen sie grundsätzlich eher zum Abbruch der Handlung als zur Improvisation. In einsameren Gegenden wird der Abbruch wahrscheinlich revidiert, aber in einer Wohngegend reagiert der Täter wahrscheinlich anders.

Stop-Mob-Konzept

Zur Umsetzung vor Ort werden ca. 15 Minuten pro Gruppe/Klasse benötigt.
Das Thema Mobbing wird hierbei in einem interaktiven Rollenspiel in Kombination mit einem Unterrichtsgespräch wie folgt vertieft und umfasst folgende Phasen:

  • Einstieg – Simulation
  • Ausdruck und Mechanismen von Mobbingprozessen sowie deren spezifische Gruppendynamik
  • Stärkung der sozialen Kompetenz und der Handlungsfähigkeit mithilfe von zur Verfügung gestellten, aktiv eingeübten Konfliktlösungsstrategien
  • Vertiefung der Hintergründe von Mobbingprozessen
  • Motivation zum eigenverantwortlichem Handeln und Ergebnissicherung

Regelmäßig werden in diesen Phasen sowohl Namen von betroffenen Kindern als auch von mobbenden Kindern und deren Verhalten berichtet. Einhergehend mit dem Verständnis der Handlungsabläufe und den hinzugehörigen Mechanismen wird die soziale Eigenverantwortlichkeit der Schülerinnen und Schüler aktiviert und das Bedürfnis nach adäquaten Lösungsstrategien geweckt.  Die erfolgte Sensibilisierung und Reflexion beeinflusst die gesamte Gruppendynamik im Klassenverband, so dass die Grundlagen zur Auflösung bestehender Prozesse gemeinsam eruiert und interaktiv festgehalten werden können. 

Vertieft wird dies durch einen Vertrag, der die wichtigsten Grundsätze erfasst, und einem Stop-Mob-Orden, einem Reflektor-Band mit unserem Stop-Mob-Löwen,
der das individuelle Engagement nachhaltig fördert.
Eine weitere Ergebnissicherung erfolgt anhand der von uns zur Verfügung gestellten Plakate, die das Thema Mobbing thematisieren und darüber aufklären.

 

Wir empfehlen die Plakate an diversen, neuralgischen Stellen der Schule anzubringen,

um die Nachhaltigkeit des Projektes zu fördern und den bewussten,
verantwortlichen Umgang mit Mobbing an der Schule fundiert voranzubringen.

Um die Nachhaltigkeit zu fördern, werden wir einige Wochen später erneut
die Schule besuchen und das Konzept auffrischen.

Grundvoraussetzung bei unserem Stop-Mob-Konzept ist allerdings, dass die Lehrkräfte immer wieder an die Abmachungen erinnern und mit der Klasse das Thema erörtern.

Gerne führen wir im Anschluss Gespräche mit den Lehrkräften und schildern unsere Eindrücke, die wir in den Klassen gewonnen haben!

 

Dauer, Kosten & Planung

Wir können Ihnen die Atmosphäre, die während der Trainings aufkommt, nicht beschreiben. Deshalb bieten wir für alle interessierten Eltern und weiteren Ffachkräfte ab einer Besucherzahl von 25 Personen vorab eine unverbindliche und unentgeltliche Informationsveranstaltung an.
 Ab einer Entfernung von ca. 200 Km abGießen  erheben wir nach Absprache eine individuelle Gebühr.

Eltern-/Kind-
Training

139 / Kind

für 3 Tage Training

Bei dem Eltern-/Kind-Training trainieren wir grundsätzlich von Freitag bis Sonntag.

Trainingszeiten in der Regel:
Freitags von 15:00 bis 18.30 Uhr.
Samstag & Sonntag 10:00 bis 16.30 Uhr.

Wir legen alle 20-30 Minuten
eine Pause ein.

Die Gruppenstärke
liegt bei 25 bis 30 / 32 Kindern.

Die Anwesenheit eines Elternteils ist erforderlich.  Es können auch alle Erziehungsberechtigten anwesend sein.
Gerne können sich die Erziehungsberechtigten auch abwechseln. Für die Begleitpersonen und alle weiteren Besucher*innen entstehen natürlich keine Kosten. Das Honorar wird nur für die Kinder entrichtet, mit denen wir trainieren.

Auffrischungs­einheit

30 / Kind

ca. 3 Stunden

(empfohlen nach 3-4 Monaten)

Der Ablauf bis zu einem Training!

Bitte nehmen Sie per Kontaktformular, E-Mail oder telefonisch Kontakt mit uns auf. Wir besprechen mit Ihnen dann die Inhalte und die Abläufe unserer Trainings.

Wenn Sie sich anmelden, entrichten Sie das Honorar – je nach Absprache – vorab an die jeweilige Organisationsperson vor Ort oder hinterlegen das Honorar im Sekretariat.

Die Anmeldung verpflichtet wegen der Planungssicherheit zum Erscheinen der ersten Einheit. Wenn Sie nach der ersten Einheit zu dem Entschluß kommen, nicht weiter teilnehmen zu können, bekommen Sie das Honorar selbstverständlich umgehend zurückerstattet.

Training während des Schulbetriebs

70 / Kind

für 2 Tage Training

 

Ein Kinder-Training, das auch unter den aktuellen Corona-Maßnahmen durchgeführt werden kann.

 

Trainingszeiten in der Regel:
Drei Zeitstunden pro Tag für zwei Gruppen (25 – 30 Kinder pro Gruppe) an zwei aufeinander folgenden Tagen.

Die Gruppenstärke
2 Gruppen mit jeweils 2 x 3 Zeitstunden
pro Gruppe an zwei aufeinander
folgenden Tagen.

Das Training wird im schulischen Rahmen durchgeführt, die Schüler*innen können klassenübergreifend teilnehmen.

Grundvoraussetzung ist die permanente Anwesenheit von mindestens zwei Pädagogen*innen!

* Sollte eine Raummiete erhoben werden, wird diese auf die Anzahl der teilnehmenden Personen verteilt.

 

Und bitte denken Sie immer daran!
Das Leben ist schön!
Auch wenn uns die Medien etwas anderes vermitteln wollen.